Ein 40-Zoll-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von 101,6 Zentimetern. Bei einem üblichen 16:9-Bildschirm ist die Bildfläche ungefähr 88,6 Zentimeter breit und 49,8 Zentimeter hoch. Diese Werte beschreiben nur die Bildfläche. Gehäuse, Rahmen und Standfuß können die tatsächlichen Außenmaße deutlich vergrößern.
Was die Zollangabe wirklich bedeutet
Die Angabe „40 Zoll" bezieht sich auf die Bildschirmdiagonale, also die Strecke von einer Ecke des Bildschirms zur gegenüberliegenden Ecke. Sie sagt nicht aus, wie breit oder hoch der Fernseher insgesamt ist. Ein Zoll entspricht exakt 2,54 Zentimetern. 40 Zoll entsprechen also einer Diagonale von 101,6 Zentimetern. Hersteller runden diese Angabe häufig auf 100 Zentimeter, wenn sie die Geräteklasse bezeichnen.
Die Diagonale allein reicht nicht, um Breite und Höhe zu bestimmen; entscheidend ist das Seitenverhältnis. Fast alle modernen Fernseher nutzen das Verhältnis 16:9. Bei diesem Seitenverhältnis lässt sich die Bildfläche aus der Diagonale berechnen.
Bildschirmfläche bei 16:9
Für eine 40-Zoll-Bildfläche mit 16:9 ergeben sich rechnerisch diese ungefähren Werte:
| Größe | Wert |
|---|---|
| Bildschirmdiagonale | 40 Zoll = 101,6 cm |
| Bildschirmbreite | ungefähr 88,6 cm |
| Bildschirmhöhe | ungefähr 49,8 cm |
Die Werte beziehen sich auf die Bildfläche und sind Näherungswerte. Die festen Außenmaße des Geräts weichen davon ab. Bei einem anderen Seitenverhältnis fallen Breite und Höhe anders aus.
Außenmaße sind modellabhängig
Die tatsächlichen Maße eines Fernsehers weichen von der Bildfläche ab, weil Rahmen und Gehäuse zur Bildfläche hinzukommen und der Standfuß Höhe und Tiefe zusätzlich vergrößert. Ein Herstellerbeispiel zeigt den Unterschied: LG nennt für das Modell 40UF675V Außenmaße von 906 × 524 × 56,7 Millimetern ohne Standfuß und 906 × 584 × 216 Millimetern mit Standfuß. Das Gerät ist also breiter als die rechnerische Bildfläche von 88,6 Zentimetern.
Diese Werte gelten nur für dieses Modell. Pauschale Außenmaße für alle 40-Zoll-Fernseher gibt es nicht; Bauform, Rahmenbreite und Standfuß können die Maße von Modell zu Modell verändern.
Passform vor dem Kauf prüfen
Wer den Fernseher in eine Nische, ein TV-Möbel oder an die Wand montieren möchte, sollte die Maßangaben des konkreten Modells prüfen. Weder die Bildschirmdiagonale noch eine allgemeine 16:9-Rechnung reicht für die Passform aus. Wichtig sind:
- Breite, Höhe und Tiefe des Geräts ohne Standfuß
- Maße mit Standfuß, falls der Fernseher aufgestellt wird
- Bei Wandmontage zählen die VESA-Aufnahme und der Abstand zur Wand
Die Hersteller nennen diese Werte im Datenblatt, meist getrennt für Aufstellung mit und ohne Standfuß.
Häufige Fragen zu 40-Zoll-Maßen
Wie breit ist die Bildfläche eines 40-Zoll-Fernsehers?
Bei einem 16:9-Bildschirm ist sie ungefähr 88,6 Zentimeter breit. Die Höhe beträgt ungefähr 49,8 Zentimeter.
Sind 40 Zoll genau 100 Zentimeter?
Nein. 40 Zoll entsprechen exakt 101,6 Zentimetern. Die Angabe 100 Zentimeter ist eine gerundete Größenbezeichnung, mit der Hersteller die Geräteklasse benennen.
Warum sind die Außenmaße nicht überall gleich?
Weil Rahmen, Gehäuse und Standfuß von Modell zu Modell unterschiedlich ausfallen. Die Zollangabe gibt nur die Bildschirmdiagonale an, nicht die Bauform des Geräts.