Wer nach einem Fernseher mit 100 cm Breite sucht, meint oft etwas anderes: die Bildschirmdiagonale. Ein Fernseher mit 100 cm Diagonale ist aber nicht 100 cm breit. Bei einem üblichen 16:9-Bildschirm beträgt die sichtbare Bildbreite rechnerisch ungefähr 87 cm. Die Außenbreite des Geräts hängt vom konkreten Modell ab. Wenn der Fernseher auf ein 100 cm breites Möbel passen muss, zählt allein die vom Hersteller angegebene Gerätebreite.
100 cm breit oder 100 cm Diagonale: Das ist der Unterschied
Die Angabe „100 cm" kann zwei verschiedene Maße meinen:
- Bildschirmdiagonale: Das Maß von einer Ecke der sichtbaren Bildfläche zur gegenüberliegenden Ecke. Es sagt nichts über die Gehäusebreite aus.
- Gerätebreite: Die äußere Breite des Fernsehers von links nach rechts. Sie entscheidet darüber, ob das Gerät auf ein Möbelstück oder in eine Nische passt.
Ein 40-Zoll-Fernseher hat eine Diagonale von exakt 101,6 cm, da ein Zoll genau 2,54 cm entspricht. Im Handel wird diese Größe häufig als ungefähr 100 cm bezeichnet. Die Gerätebreite eines solchen Fernsehers kann davon deutlich abweichen, je nach Rahmen und Konstruktion.
Wie breit ist ein Fernseher mit 100 cm Diagonale?
Bei einem 16:9-Bildschirm lässt sich die sichtbare Bildbreite rechnerisch bestimmen. Diese Werte beschreiben die Bildfläche, nicht das Gesamtgerät:
- 100 cm Diagonale: ungefähr 87 cm Bildbreite und 49 cm Bildhöhe
- 40 Zoll (101,6 cm Diagonale): ungefähr 88,6 cm Bildbreite
Ein Beispiel verdeutlicht den Unterschied: LG gibt für das Modell 40LF6309 eine Diagonale von 100 cm beziehungsweise 40 Zoll und eine Gerätebreite von 911 mm an. Das belegt nur die Maße dieses Modells und ist kein allgemeiner Richtwert. Es gibt keinen einheitlichen Breitenwert für alle Fernseher mit 100 cm Diagonale. Die Außenbreite fällt je nach Hersteller, Rahmen und Standfuß unterschiedlich aus.
Welche Angaben im Datenblatt zählen
Für die Passform sind nicht die beworbene Diagonale, sondern die Abmessungen im Datenblatt entscheidend. Hersteller führen in der Regel getrennt auf:
- Gerätebreite, Höhe und Tiefe ohne Standfuß
- Gerätebreite, Höhe und Tiefe mit Standfuß
- Standfußbreite und Standfußposition
Wenn der Fernseher auf einem Lowboard stehen soll, prüfen Sie zusätzlich, wie breit der Standfuß ist und wo er sitzt. Bei einer Wandmontage zählen neben der Gerätebreite die Anforderungen an Halterung und Befestigung.
So prüfen Sie, ob der Fernseher in Ihr Möbel passt
Messen Sie zuerst die Breite des Möbelstücks oder der Nische, in der der Fernseher stehen soll. Vergleichen Sie diesen Wert mit der vom Hersteller angegebenen Gerätebreite des konkreten Modells. Achten Sie darauf, ob die Angabe mit oder ohne Standfuß gilt.
Bei der Aufstellung auf einem Möbelstück spielt auch die Tiefe eine Rolle. Der Standfuß muss auf der Fläche Platz finden, und das Gerät sollte nicht über die Kante hinausragen. Bei einer Wandmontage prüfen Sie neben der Gerätebreite, ob die Wand die Halterung trägt und ob die Anschlüsse erreichbar bleiben.
Häufige Fragen
Wie breit ist ein 40-Zoll-Fernseher?
Ein 40-Zoll-Bildschirm hat eine Diagonale von 101,6 cm und eine sichtbare Bildbreite von ungefähr 88,6 cm. Die Gerätebreite kann davon abweichen und muss im Datenblatt des jeweiligen Modells nachgeschlagen werden.
Sind 100 cm Diagonale gleich 100 cm Breite?
Nein. Bei einem 16:9-Bildschirm entspricht eine Diagonale von 100 cm einer sichtbaren Bildbreite von ungefähr 87 cm. Die Außenbreite des Geräts ist ein separates Maß.
Was muss ich beim TV-Ständer beachten?
Der Standfuß muss auf der Möbelfläche Platz finden. Prüfen Sie Standfußbreite, Standfußposition und die Tiefe des Geräts mit Standfuß, damit der Fernseher nicht über die Kante ragt.