Tv test

Fernsehtest

Der Erfahrungsbericht: Wie funktioniert Waipu TV in der Praxis? Getestet von Philips 65 OLED 873: OLED-TV mit Google Assistant und Umgebungslicht Als erster Hersteller hat er die OLED-Technologie in die intelligente Android-Schnittstelle integriert. Auch im Wohnbereich taucht Ambiente in neue Farbenwelten ein. Getestet haben wir die OLED 873 von Phillips 65. Die OLED -Variante 55POS9002 war für die Firma im vergangenen Jahr ein großer Durchbruch.

Die OLED-Technologie wurde mit Ambilight, Android TV und dem neuen, selbst entwickelten P5-Chip kombiniert, der viel Raum für Imageverbesserungen bietet. Nun hat Philips sein Sortiment um eine Reihe von neuen Modellen ergänzt. Die 65OLED873 ist zwar ähnlich wie die POS 9002, aber grösser und enthält Aktualisierungen, die dem Kleinen bei unserem Test (11/2017) zugesagt wurden.

Im Großen und Ganzen scheinen uns aber auch die Bildausrichtung und die Klangqualität dem Vorgängermodell weit voraus zu sein. Ein entscheidender Weg, den Philips gemeinsam mit Googles Unternehmen gehen will, ist die Einbindung des Googles-Assistenten. Dieser OLED-Fernseher ist nicht nur mit dem Googlesystem vereinbar, sondern auch ein reger Rudergänger. Ein TV-Hersteller hat hierüber kaum noch Kontrolle und kann den gestiegenen Anforderungen von Seiten von Google nur noch mit einer schnelleren Hardwarestruktur begegnen.

Das ist im Fernsehen besonders unerfreulich, da der Lebensweg wesentlich verlängert werden sollte. Die von Philips selbst programmierten TV-Apps werden immer besser. Kanalsuche, -sortierung und -selektion werden wesentlich besser als bei vielen anderen Netzwerkmedienvarianten der Konkurrenz umgesetzt. Mit Android bilden alle Vorteile von Google Cast und Miracast die Grundlage von Philips TV.

Der erste Test ist die TV-Empfangsqualität im eingestellten Werksmodus. An dieser Stelle zeigt der Phillips eine seltene Bildschärfe und Brillianz. Aber auch der kleine 9002 ging mit unserem Frühtest eindeutig zu mutig zur Sache. Unser Herzschlag als aktives Mitglied der isf-Kalibriergemeinschaft muss feststellen, dass das Image viel an Intensität und Pep verloren hat, wenn es in den standardkonformen Modus geschaltet wird.

Außerdem kann der Phillips auch "qualitätsoptimiert" werden, nicht zuletzt, weil er über die besten voreingestellten isf-Modi verfügt. Beim normalen HDTV, bei dem das Potenzial des OLED-Panels die Ansprüche aller Standards klar übertrifft, ist die Bandweite sehr gut ausgelastet. Wenn Sie möchten, erhalten Sie ein Referenzbild, das Sie in Bezug auf Kontrast, Farbe, Bildschärfe, Quellenfehler und Glättung der Bewegung nach Belieben aufpeppen können.

Auf Anfrage ist es möglich - vielleicht noch mehr, wenn das angekündigte HDR10+ Upgrade veröffentlicht wird. Sollte sich damit Inhalt durchsetzen, kann der Phillips seine HDR-Leuchtdichtekurve exakt an das Mastern anpaßen. Dadurch sind in den hellsten Stellen wesentlich weniger Ausschnitte und mehr Durchzeichnungen in Objekt- und Hintergrund-Strukturen möglich. Allerdings gehört er nun zur oberen Klasse des Downfiring, wo sein Amtsvorgänger (wahrscheinlich wegen eines Produktionsfehlers in unserem Muster) nur noch abkratzen konnte.

Das Ambilight-Verfahren beleuchtet die Wände hinter dem Fernseher mit den durch das angezeigte Fernsehbild bestimmten Farbe. Bereits 2004 hatte Philips die Produktidee zum Schutz beantragt und kann sie somit als Unique Selling Point ausnutzen. Seither wurde die von der Leuchtstoffröhre bis zur LED deutlich weiterentwickelt und von einer einzigen Farbe auf mehrere Dutzend Einzelbereiche ausdehnt.

Zuerst ein, dann zwei, drei oder vierseitiges Ambilux kam auch noch ein Ambilux-Fernseher, der mit Hilfe von Mini-Projektoren ganze Fotos an die Wände wirft. Als Alternative zur video-gesteuerten Lichtshow können nun auch Klänge das Ambiente steuern oder es können beliebig viele Stehfarben ausgewählt werden. Das macht das Ganze auf Wunsch auch zu einer professionell farblich kalibrierten Gegenlichtanlage. Selbst wenn sich der Klang von Ambiente wie ein Gimmick anhören mag, ist der Eindruck erstaunlich.

Die Erfahrungshorizonte scheinen wesentlich breiter zu sein, das Gesamtbild erscheint grösser und eindrucksvoller, gleichzeitig aber auch umfänglicher. Zu einem sehr günstigen Pauschalpreis bietet Philips nicht nur die farbigsten Mauern um das bunteste der HDR-Bilder, sondern auch die umfangreichsten intelligenten Möglichkeiten der Android-Welt von Google. Verglichen mit dem Vorjahr bietet der Sony KD-55AF8 OLED-Fernseher eine wesentlich günstigere Variante, die noch mehr Leistung erbringt.

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