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Fernsehen

Fernsehsendungen ansehen Das Vorschulprogramm dient auch der Geborgenheit und Orientierungshilfe für die Kinder. Besonders populär sind bei ihnen Realserien, Adventure und Comedy: zum Beispiel die seit über 17 Jahren erfolgreich eingesetzte Internats-Soap "Schloss Einstein". Kurze Dokumentarfilme zeigen dem Betrachter mehr über das Alter und seine Probleme. Reihen wie "Q Pootle 5", "Lauras Stern", "Yakari" oder "Shaun das Schaf" dürfen in der Blütezeit der Kinder ab 18.00 Uhr nicht versäumt werden.

Es gibt ein Seniorenprogramm:

Verabschiedung von Free-TV: Wer in Zukunft Lizenzgebühren sehen will, muss weit in die Hosentasche fassen....

So lange es kein Endspiel ist, wird ein solches nicht mehr im Free-TV ab der Champions-League-Saison 2018/19 ausgestrahlt. Dann sind Franck Ribery (vorne) und Dani Carvajal nur noch bei Sky oder DAZN zu finden. So lange es kein Endspiel ist, wird ein solches nicht mehr im Free-TV ab der Champions-League-Saison 2018/19 ausgestrahlt.

Dann sind Franck Ribery (vorne) und Dani Carvajal nur noch bei Sky oder DAZN zu finden. Abschied von der Champions League im Free-TV: Zum allerletzten Mal geht die Spitzenklasse Europas am nächsten Samstag Abend im ZDF an den Start. Die Rechte hat sich der Pay-TV-Sender Sky in Verbindung mit dem Streaming-Portal DAZN erspielt. Zu Sky oder DAZN - oder beides, wenn er nichts versäumen will.

Der Streaming-Dienst DAZN, der eine Unterlizenz von Sky erhalten hat, bietet wesentlich mehr Live-Spiele. Im Jahr 2018/19 werden es 40 sein.

Jüngere Betrachter migrieren zu den Streaming-Diensten

Draußen ist alles glanzvoll - nach Kohle, Erfolgen und boomendem Geschäft: Über 40 TV-Sender feiern in Köln eine riesige Verkaufsschau für die Werbewirtschaft. Mehr als viereinhalb Mrd. EUR Umsatz, die jedes Jahr durch Werbebotschaften zusammengeführt werden. Die drei großen privaten Sender RTL, Pro7 und Sat.1 erreichten zusammen einen Anteil von 31,9 Prozentpunkten an der bisher für die Werbewirtschaft maßgeblichen Zielpublikumsgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Im Jahr 2011 waren es noch 40,7 Prozentpunkte. Mittlerweile sieht nur noch etwas mehr als die Haelfte aller Fernsehzuschauer die grossen acht vollen Sendungen. Der OWM appelliert an die Anbieter des Klassik-Fernsehens, die Konkurrenzfähigkeit des Werbespots zu überdenken und zu verstärken - damit am Ende wieder mehr Menschen ihre Werbeclips sehen können.

"Durchschnittlich 572 min pro Tag werden in Deutschland Media und Medienübertragungskanäle genutzt", sagt Marcus Prosch von der Firma Werbezeitvermarkter 7. TV macht beinahe die Haelfte der taeglichen Nutzung der Fernsehzuschauer ab 14 Jahren aus. "Ex-RTL-Chef Helmut Thoma, der als Begründer des Zielgruppen-Denkens mit Fokus auf die jüngeren Fernsehzuschauer angesehen wird ("Man kann nicht im Flachwasser ertrinken"), klagt über die Entwicklungen in Deutschland: "Das ist eine sehr schlechte Situation", sagte er in Köln - "weil sich niemand die Mühe gemacht hat, dass drei große Medienagenturen über 90 Prozent des Fernsehumsatzes auf sich vereinen, die meisten davon von den beiden großen Privatsendern".

Am gesamten Werbemarkt (Print, TV, Hörfunk, Online) haben die Unternehmen GroupM, Dentsu und Omnicom einen Marktanteil von 75 %. Die Media-Agentur ist so etwas wie ein Mittler zwischen den Media und den Werbetreibenden: Du platzierst und verwaltest Inserate im Namen von Inserenten. Für das private Fernsehen arbeitet sie vor allem mit der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppe zusammen, in die der größte Teil der TV-Werbebudgets fließt - Big Player unter sich.

"Auch Jürgen Brautmeier, ehemaliger Leiter der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, teilt die Meinung von Thomas: "Es ist eine durchaus praktikable Beurteilung, dass die Rahmenbedingungen für den Anzeigenmarkt von diesen wenigen Akteuren vorgegeben werden können. "Das Mega-Event in den Koelner MMC-Studios auf über 16.000 qm, bei dem sich die Werbetreibenden von ARD, RTL, ProSiebenSat. 1, RTL II, Disney, Sky, Sportler und andere nach einer längeren Pause zum ersten Mal wieder zusammenfinden, soll die Einheit und Attraktivitaet der Klassiker angesichts der sinkenden Einschaltquoten und der drohenden Internetkonkurrenz zeigen.

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