Radio über Dvb T

Funk über Dvb T

Das haben nur wenige gehört. Dies könnte an den unverständlichen Namen liegen: Es gibt Satellitenschüsseln und Terrassenantennen. Fernsehen über DVB-S und DVB-T. Weshalb wird das Radio nicht über DVB-T übertragen?

mw-headline" id="Terrestrische_Verfahren">Terrestrische Verfahren[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Digital Radio&veaction=edits&section=1" titre Erdverbundene Methoden ">Bearbeiten | < bearbeiten Quellcode]

Digitalradio ist die Verbreitung von Radioprogrammen mit Hilfe von Digitalfunk. Grundsätzlich könnte das Digitalradio wesentlich mehr Sendungen, interferenzfreien Hörfunk und eine bessere Wiedergabekapazität bieten (siehe Digital Broadcasting). Der Begriff "Digital Radio" (zwei Wörter) ist seit 2001 zusammen mit einem Signet für den Technikstandard Digital Audio Broadcasting (DAB) registriert. In Deutschland und der Schweiz werden die Begriffe "DAB" und "Digital Radio" oft gleichbedeutend gebraucht.

Dieser Beitrag befasst sich jedoch generell mit verschiedenen Typen von Digitalradio, zu denen unter anderem DAB gehör. In den letzten Jahren wurden mehrere, weitgehend unverträgliche Methoden zur elektronischen Übermittlung von Radioprogrammen auf den Markt gebracht, die für unterschiedliche Aufnahmesituationen aufbereitet sind. In Deutschland wurde DAB auch als "Digital Radio" ausgeschrieben.

Bisher wurden auf weiteren Funkfrequenzen (im TV-Band 3 und im L-Band) in Deutschland und Europa DAB-Senderketten eingerichtet. In Berlin war die grösste Selektion, aber nach dem Beginn von DVB-T war nur noch ein einziges DB-Ensemble zu haben. Viele der bisher im DAB-Standard ausgestrahlten Sender wurden im Sommer 2011/12 auf andere Sender umgestellt und können nun auf DAB+ empfangen werden.

Prinzipiell werden mehrere Transmitter im Gehäuse gesendet. Das AAC Codec wurde nun als Zusatz als DAB+ (siehe unten) angegeben.

Bei DRM handelt es sich um einen offenen ETSI-Standard, der in die technische Empfehlung der ITU als digitaler Rundfunk für den globalen Gebrauch einbezogen wurde. Im Jahr 2003 wurde in Deutschland das DRM-Forum[ 10] als offene Vereinigung interessierter Marktteilnehmer für die Markteinführung von DRM in Deutschland aufgesetzt. Die detaillierte Darstellung der über diesen Beitrag hinausgehenden Einführungen und Implementierungen von DRM ist im DRM Introduction and Implementation Guide[11] des DRM Consortiums zu lesen.

Das Problem mit konventionellem DVB-T ist der schnelle Empfangsbetrieb (z.B. in Autoradios außerhalb von Ortschaften), da das Gerät nicht dafür konzipiert wurde. Der störungsfreie Funkempfang würde durch so genannte "Diversity-Antennensysteme" ohne großen Kraftaufwand nur bis zu 80 km/h garantiert. 13] Obwohl die Fortentwicklung des Mobilfunkempfangs (DVB-T2) nun vollendet ist, wird das neue Verfahren von den bestehenden Endgeräten nicht supportet.

Darüber hinaus gibt es heute keine besonderen Funkempfänger für den DVB-T. Die Übertragung des Radios erfolgt über die normale Set-Top-Box oder einen tragbaren DVB-T-Fernsehempfänger. In einigen europäischen Ländern wird DVB-T für den Rundfunkempfang eingesetzt, in Großbritannien auch parallel zu DAB. 14] (Für den Radioempfang über DVB-T international: siehe DVB-T, Abschnitt Sonstige Länder) In Österreich wurde mit der dritten DVB-T-Senderkette das regionale Fernsehen in städtischen Gebieten eingeführt.

Das Radio-Soundportal in der Oeststeiermark (Region Mur-Mürztal) und Radio Maria Österreich (Region Wien) ermöglicht seit Ende 2009 die ersten Radiosendungen über diesen Kanal. 15 In Deutschland können im Großraum Leipzig noch individuelle Hörfunkprogramme über DVB-T ausgestrahlt werden. Der landesweite DVB-T-Radiodienst wurde von der Intendantenkonferenz der Laendermedienanstalten abgelehnt.

Zitieren: "Die Umsetzung einer landesweiten Funkabdeckung für den Eigenempfang über nationale oder überregionale DVB-T-Netze wird eher ausgelassen. Das DVB-T hat sich als digitaler Fernseher durchgesetzt, und es ist unwahrscheinlich, dass DVB-T eine wichtige Funktion im Hörfunk einnehmen wird. Beim Simultanbetrieb wird parallel ein analogen und ein digitalen Kanal ausgegeben. 17] Der Vorteil: Ältere Receiver können das Analogsignal für eine gewisse Zeit weiterverwenden, während neue Receiver das Digitalsignal nachbearbeiten.

Das IBOC verfügt über mehrere Betriebsarten, die entweder dem Digital- oder dem Analogsignal ein breiteres Frequenzspektrum verleihen. Das Digitalsignal kann in guter Klangqualität und das Analogsignal mit Verlusten übertragen werden oder vice versa. Es ist vorgesehen, nach einer Übergangsphase in den "All Digital Mode" zu schalten und das Analogsignal komplett wegzulassen.

Das schweizerische Privatradio Radio Sunshine führt seit Anfang 2006 HD-Radio-Tests in der Zentralschweiz durch. Mit DAB+ wird DAB mit dem weiterentwickelten AAC-Codec weiterentwickelt. Allerdings können die meisten alten DAB-Empfänger DAB+ nicht bearbeiten. DAB+ wird seit dem I. Aug. 2011 in Deutschland flächendeckend für die Ausstrahlung von nationalen öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen eingesetzt[22].

Die DAB-Sender wurden in der Schweiz im Okt. 2012 weitgehend durch DAB+ abgelöst und werden als Vorraussetzung für die endgültige Ausschaltung von VHF diskutiert. 23 Die DAB+ wird auch in anderen Staaten verwendet. Auf diese Weise können niedrigauflösende (QVGA) TV-Bilder ausgestrahlt werden, die in bestehende DAB-Ensembles eingebunden sind. Ein Sonderfall ist auch "Visual Radio" genannt, setzt sich aber im technischen Sinne aus einer DMB-Audio+Video-Übertragung mit einer sehr niedrigen Datenrate für die Videobildübertragung zusammen.

Konzeptuell ist "Visual Radio" jedoch kein Radio, da es keine Funkfunktionalität (z.B. Verkehrsmeldungen) zulässt. Das Übertragen von Datenservices (Slideshow, MOT-Rundfunk- Webseiten, EPG, TPEG,...) ist im Basissystem DAB und darauf aufbauenden Normen bereits festgelegt und kann auch von DDMB-Empfängern problemlos angenommen werden. Von den 16 staatlichen Medienbehörden in Deutschland hatten sich 12 für die Prüfung von DMB bei der Weltmeisterschaft 2006 aussprechen.

26 Die vier Norddeutschen Staaten verlassen sich jedoch auf DVB-H, ebenso wie 16 weitere Europäer, drei Asiaten und die USA. Auch Österreich, die Schweiz, Südtirol und DVB-H vertrauen auf DMB und beteiligen sich am Freundeskreis "MI FRIENDS" in Bayern. Auf Grund verschiedener technologischer Rahmenbedingungen und Konzeptionen ist es in der Regel unwahrscheinlich, dass in zukünftigen Anwendungen, in denen unterschiedliche Normen (DAB, DMB, DVB-H, DVB-T, DRM,...) nebeneinander existieren, zusammengeführt werden oder mit Universalreceivern mindestens gleichwertig verwendbar sind.

Diese Norm wurde für die IP-basierte Übermittlung von niedrigauflösenden Fernsehbildern und Multimedia-Inhalten an Mobiltelefone konzipiert. Für die Übermittlung von interaktiven Applikationen über IP Data Cast ist eine Verknüpfung mit einem Handyzugang möglich. Die Ausstrahlung von DVB-H kann auf Fernsehsendern mit DVB-T in Verbindung erfolgen. Viele Radiosendungen wurden bereits in Testnetzwerken gesendet. DVB-T Geräte können DVB-H nicht nutzen.

Bereits heute wird DVB-H in mehr als 30 Staaten der Welt getestet und 2006 in den USA, Italien und Finnland in den regulären Betrieb genommen. In Deutschland soll der reguläre Betrieb 2008 aufgenommen werden. 27 ] Der Schwerpunkt der früheren Anstrengungen liegt auch eindeutig auf der Übermittlung von Fernsehsendungen auf Handys und nicht auf Radiosendungen auf Autoradios und tragbaren Geräten.

Auch in der Schweiz und in Österreich wurde DVB-H 2010 nicht mehr weiterentwickelt, und es wurden keine neuen Zulassungen in Deutschland erteilt, so dass DVB-H im deutschsprachigen Raum als nicht erfolgreich angesehen wird. Bei DRM+ handelt es sich um eine planmäßige Fortentwicklung von Digital Radio Mondiale für UKW. Es wird auch eine Applikation im bald nicht mehr verwendeten TV-Band I oder im BOS 4m-Band in Betracht gezogen.

Terrestrische digitale Techniken sind den Satellitentechniken für den Mobilfunk, z.B. in Fahrzeugen, weit voraus (keine Verfolgung von Radarantennen erforderlich, wetterunabhängig). Die bestehenden engmaschigen analogen VHF-Sendernetze können relativ günstig nachgerüstet werden; DAB+ bietet eine signifikante Senkung der operativen Kosten durch Downsizing (gleiche Strecke mit deutlich niedrigerer Sendeleistung) und gestattet zugleich die Verteilung von zusätzlichen Programmen und Datendiensten.

Mehrere tausend Haushalten in Deutschland steht bereits heute Digitalradio über Satelliten zur Verfügung. Der weltweite Maßstab für das digitale Sat-TV DVB-S bietet zudem mehr als 100 Hörfunkprogramme. Der Radioton kann aber auch über den TV-Lautsprecher wiedergegeben werden. Über den in Deutschland am häufigsten genutzten Satelliten Astra können die rund 65 ARD-Radiosender mit Ausnahme von Naechstes auch in guter Klangqualität (320 kbit/s MP2, alle kulturellen Programme außer NDR's auch in 448 kbit/s AC-3 ) ausgestrahlt werden.

Allerdings ist das Satellitenradio bisher wenig bekannt und wird nur in wenigen Privathaushalten eingesetzt. Mini-Sender erlauben die Verteilung eines Signales für alle Funkgeräte innerhalb einer Appartement. Mit einer rotierenden Sat-Antenne können in Europa noch mehr als 1000 Radiosendungen kostenlos übertragen werden. Das ADR war eine spezielle Form, die nur über den Sateliten Astra ausgestrahlt wurde.

Die Technologie wurde nahezu ausschliesslich in Deutschland eingesetzt. Das Zeitalter des Digitalfunks hat in Deutschland mit dem Digital-Satellitenradio DSR begonnen, das einen Satz von 16 Radiosendungen mit hohen Datenraten ohne Datenreduzierung ausstrahlte. Sie wurde über das breitbandige Netz der Telekom auf der Frequenzbasis 118 7 MHz sowie auf den Satellitensystemen DSKopernikus und TV-Sat verteilt. 1989 fand der feierliche Startschuss auf der IFA Berlin statt, der in Deutschland Anfang Februar 1999 stillgelegt wurde.

Bei strahlenden Schatten (z.B. Haus, Schluchten, Durchgänge, Tunnel) ist der Lichtempfang in der Regel begrenzt oder nicht mehr möglich. In den USA und Kanada bietet diese beiden bisher miteinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen rund 140 Radiosendungen über Satelliten gegen Entgelt an, die mit Mobilfunkempfängern, z.B. Autoradios, empfangen werden können.

Zur Zeit versorgt das Unternehmen 221 Radiostationen (Stand Sept. 2006), von denen mehr als 150 freifliegen. Seit dem Stichtag des Jahres 2008 sendet die Firma Wodafone Kabeln Deutschland alle ARD-Radioprogramme sowie die Sendungen von Deutschlandradio und Deutscher Welle in unverschlüsselter Form zum Teil in ihr Leitungsnetz, und seit dem Stichtag des Jahres 2008 werden diese Sendungen von Wodafone Kabeln Deutschland vollständig in ihr Leitungsnetz eingespeist[28]. Zum Empfangen der wenigen Privatradiosender wird eine Chipkarte benötigt, da diese grundsätzlich verschlüsselt sind.

Die meisten privaten terrestrischen Sender in Deutschland sind auch auf der Website von cable Deutschland nicht in verschlüsselter Form aufbereitet. 29] Für den Empfangsbetrieb muss die Set-Top-Box an die Stereosystem gekoppelt oder auf dem Fernseher abgespielt werden. Grundsätzlich kann DAB auch im Kabelsystem gesendet werden. Dafür gibt es jedoch keinen eigenen Norm, aber man würde ein DAB-Standardsignal ( "voll kompatibel") senden, bei dem die entsprechenden Werte ausgewählt werden.

UPC Schweiz hat als einer der ersten Kabelbetreiber Ende Sept. 2016 angekündigt, dass sie künftig neben DVB-C auch Radiostationen über DAB+ in das Kabelfernsehen einspeisen wird. 30 ] Bislang gab es weder einen regulären Betrieb noch die Möglichkeit eines regulären Betriebs von DAB im Kabeln. Höchstspringen BMWI: Digitale Hörfunksender und digitale Fernsehsender in Deutschland Sep. 2005 (Erinnerung an das Original vom 27. Juni 2006 im Internetarchiv) Info: Der Archiv-Link wurde maschinell verwendet und ist noch nicht überprüft worden.

"Die IDR hat empfohlen, die bisher dem DAB zur Verfügung stehenden Frequenzmittel in vollem Umfang zu nützen und im Frequenzband III zwei zusätzliche Deckungen für die Übertragung zusätzlicher Radioprogramme und Datenservices, vor allem für Mobilfunkanwendungen, vorzusehen.

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