Plasma Fernseher test

Test mit Plasma-TV

Fernsehduell - LCD gegen Plasma: Das Samsung Modell im Vergleich zum Panasonic TX-P60ZT60E Die Konkurrenz zwischen Plasma und Flüssigkristallanzeige (LCD) ist so groß wie die Historie der Flachbildschirme selbst. Durch die verschiedenen Displaytechnologien findet seit Jahren eine bittere Kraftprobe statt, bei der LCD in der jüngeren Zeit immer häufiger die Vorreiterrolle spielt. Das Plasma verbraucht zu viel Elektrizität und bietet im Gegensatz dazu nicht die bestmögliche Abbildungsqualität, um dieses Manko zu kompensieren.

Das Argument für und gegen Plasma kommt aus allen Himmelsrichtungen, aber am Ende zeigen uns die Tatsachen und Messresultate aus dem Prüflabor, welches der ideale Fernseher für das Wohnraum ist. Die beiden Unternehmen Samsung und Panasonic senden ihre jeweiligen Top-Geräte ins Rennen: Markteinführung des Panasonic Modells TX-P60ZT60E, vielleicht das beste Plasma der Welt mit Zertifizierung für Studiomonitore.

Einen LCD-Fernseher mit stolz 75 Inch aus seiner besten Reihe dieses Jahr gegen ihn: Äußerlich sind die Gegner schon sehr unterschiedlich - auch bis auf die Größe: Der Ständer des Samsung Modells vom Typ E75F8090 umfasst das ganze Bildschirm. Dagegen ist der Transceiver P60ZT60E von der Firma Pansonic konventionell: Diejenigen, die ein Anrichtelement verwenden wollen, haben mit dem Panel einen kleinen Vorteil: Der Fuss sitzt perfekt auf allen Untergründen.

Im Samsung hingegen konnten wir den knapp 1,60 m langen und gut 30 cm breite Ständer kaum auf die dafür bestimmten Tische im Prüflabor stellen. Mit einem Preis von 4.500? ist Panasonics Plasma wesentlich günstiger als der LCD-Fernseher von Samsung mit beeindruckenden 8.000?. Das Samsung hat vier, das Panel drei HDMI-Buchsen.

Der begehrte Doppeltuner und ein digitaler Soundausgang sowie CI+-Steckplätze für HD-Inhalte sind ebenfalls an Board. Der Standby-Modus bietet dem Spieler nur einen geringen Energieverbrauch. Nur während des Betriebs muss der Panel mit seiner Plasmatechnologie dem stromsparenden LC-Display von Samsung nachgeben. Auch ohne Rücksicht auf die andere Displaygröße benötigt das Samsung ca. 200 W weniger als das kleine Gerät mit maximal 250 W.

Im Durchschnitt sah der Panel aus, weil die Leistungsaufnahme des Plasmabildschirms vom angezeigten Bildformat abhängig ist (ähnlich wie bei einem CRT). In der Regel gleichen sich die Folgen im TV-Modus hinsichtlich der Lichtstärke aus. Das ist nicht mehr allzu unangebracht. Auch bei hellem und dunklem Bildinhalt bleiben die Verbrauchswerte gleich.

Mit dem Bluray Samsara machte der Panel auf sich aufmerksam im Dunkelraum mit seinem beeindruckenden Schwarz. Bei Samsung ist Schwarz zwar schwarz, aber nicht ganz optimal. Samsung auch Tarife schlimmer als der Blickwinkel von Pansonic. Dies erklärt sich aus den technologischen Differenzen zwischen LCD und Plasma: Während der ganze Bildbereich des LCD-TVs aufgrund der kleinen Zahl von Licht emittierenden Dioden mittelbar beleuchtet wird, erzeugt im Plasma alle zwei Mio. Pixel Farbe und Licht - und zwar völlig unabhÃ?ngig vom anderen.

Von der Seite gesehen ist der Gegensatz des P60ZT60E unübertroffen. Selbst bei den Farbwerten ist es kaum wahrnehmbar, ob man nun unmittelbar vor dem Fernseher steht oder um 30° oder mehr verschoben ist. Das Samsung hingegen nimmt mit steigendem Betrachtungswinkel an Brillanz ab. Schaut man sich die Aufnahmen der beiden Apparate in der Dunkelkammer an, besticht der Panel mit hohem Farbkontrast und sattem Schwarz.

Wenn jedoch zu viel Licht ins Zimmer kommt, ist der 60-Zoller weit weniger heller als das Samsung. Wenn der Riese in 75 cm Höhe knapp 280 cd/m2 Licht ausstrahlt, ist es für den Hersteller schwierig, 100 cd/m2 in den unterschiedlichen Umgebungen zu überschreiten. Das bedeutet, dass er nur etwa ein Drittel so viel Licht wie ein LCD-Fernseher und damit zu wenig für einen hellen Innenraum hat.

Auch wenn es die Auszeichung " Studio Master Panel " erhält, ist es nicht leicht, den Panel zu eichen. Durch die eingebaute Plasmatechnologie war es nicht immer leicht, die besten Einstellmöglichkeiten aus dem Gerät zu holen, auch nicht mit der Ausstattung der Video-Test-Editoren. Wenn Sie sich für einen Fernseher entscheiden, sollten Sie über einige Erfahrungen mit der TV-Kalibrierung verfügen.

Im Allgemeinen ist Plasma-TV etwas empfindlicher gegenüber der Gamma-Frage als herkömmliche LCD-TV. Mit Samsung waren die Einstellmöglichkeiten einfach. Die LCD-Technologie hat gegenüber dem Plasma nur einen entscheidenden Vorteil hinsichtlich der Verteilung der Helligkeit über die ganze Bildfläche. Das Display ist beim Panel in allen Punkten gleich hell: Die Abweichung ist so gering, dass sie vernachlässigt werden kann.

Mit weniger Qualitätsinhalt stellen Sie rasch fest, dass die Glättung der Bewegung des Samsung einen weiteren Fortschritt gegenüber dem Gegner darstellt. Schon seit Jahren arbeiten wir mit äußerst verlässlichen Image-Optimierern, die auch bei niedrigen Einstellungen einen guten Service und sanftes Panning bieten (Motion Plus: Standard). Der Bildinhalt wird beim Panel etwas gröber wiedergegeben.

Das Bild ist auch nicht 100% glatt mit dem Panel und aufgrund des Plasmas. Ein besonderes Feature in Sachen Netzwerk und Multimedia ist der Samsung TV mit seiner einziehbaren Spiegelreflexkamera. In den vergangenen Jahren haben viele Menschen befürchtet, dass die in die Fernsehgeräte der Produzenten eingebauten Fotoapparate von aussen manipuliert werden können und dass sie einen unsichtbar Unbekannten in ihre Häuser mitnehmen.

Bei Panasonic hingegen wird keine eigene Videokamera geliefert. Die Standardfernbedienung für den 75-Zoll-Riesen von Samsung ist etwas klein. Die beiden Produzenten starteten mit ihren besten LCD- und Plasma-Modellen und zogen alle Hebel in puncto Ausrüstung, Handhabung und vor allem in punkto Qualität an. Wenn Panasonic der letzte verbliebene Produzent ist, der wegen der rückläufigen Plasmanachfrage seine Plasmasparte einmal aufgegeben hat, sollte es wahrscheinlich aufhören, wenn es am besten ist.

Das Panasonic TX-P60ZT60E ist eines der besten Plasma-TVs, die wir bisher getestet haben. Wer wirklich in einem äußerst lichtdurchfluteten Wohnraum mit vielen Glasfassaden und damit viel Licht sitzen möchte, sollte sich für das LCD-Gerät von Samsung entscheiden, denn der Panasonic TV ist in diesem Falle schlicht zu hell. Im Test haben wir die besten LCD-Fernseher bis 1000 EUR von Sony, LG, Panasonic, Toshiba und TechniSat.

Welches Fernsehgerät überzeugt am meisten?

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