Pixelklasse

verwendete Pixelklasse

Bei einem Pixelfehler handelt es sich um einen fehlerhaften Pixel, normalerweise auf einem LC-Bildschirm. Bei den meisten Herstellern wird die Pixelfehlerklasse II als Standard angegeben. mw-headline" id="Pixelfehlerklassen">Pixelfehlerklassen[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Eine Pixelfehlermeldung ist ein fehlerhafter Bildpunkt, normalerweise auf einem LC-Bildschirm. Bildpunktfehler in LCD-Bildschirmen werden in der Regel durch Herstellungsfehler verursacht. So manifestiert sich ein Bildelementfehler z.

B. durch einen konstant leuchtenden Bildpunkt oder einen permanent schwarzen Bildpunkt. Die meisten Produzenten und Einzelhändler sind der Ansicht, dass Bildpunktfehler akzeptabel sind, während Konsumenten und Ergonomiker in der Regel der Ansicht sind, dass Bildpunktfehler eine erhebliche Belästigung darstellen.

Auch wenn der Anwender den Pixelfehler nicht bemerkt, kann er trotzdem bewusst gestört werden, wie bei Lichtreflexen in Brillen, weshalb eine Antireflexbeschichtung empfehlenswert ist. Wie " gewohnt " im Sinn von ISO 13406-2 haben die Produzenten die Pixeldefektklasse II definiert und machen sie damit zum Basisstandard. So können z. B. in einem TFT-Display mit einer Bildschirmauflösung von 1920 1080 Bildpunkten (= 2,073 Mio. Bildpunkte) vier Bildpunkte dauerhaft beleuchtet werden, vier Bildpunkte können dauerhaft schwärzlich sein und bis zu zehn Teilbildpunkte können beschädigt sein.

Danach dürfen für die Störungsklasse II jeweils max. zwei Bildpunkte dauerhaft leuchten oder dauerhaft schwarz sein und es können max. zehn fehlerhafte Teilbildpunkte gefunden werden. Auch auf der Softwareseite können Anzeigefehler in Gestalt von konstant glühenden oder schwarzen Bildpunkten durch fehlerhafte Device-Treiber oder fehlerhaften Programmiercode, insbesondere bei 3D-Spielen, auftauchen. Eine übermäßige Erwärmung der Bilderzeugungshardware (Grafikkarte etc.), z.B. durch übermäßiges Overclocking oder mangelnde Ventilation, kann ebenfalls zu Darstellungsfehlern führen, die dann in der Regel in Gestalt von viel ausgeprägteren Artefakten als nur einem einzelnen falsch dargestellten Bildpunkt auftauchen.

Tritt der Pixelfehler im Bild-Sensor einer digitalen Kamera auf, wird bei immer schwarzen Bildpunkten von "toten Bildpunkten" gesprochen. Wenn hingegen der Bildpunkt immer heller ist, gibt es immer noch keinen gebräuchlichen deutschen Fachausdruck; der englischsprachige Ausdruck ist "stuck pixel". Ein Zwischenbild wird durch Bildpunkte dargestellt, die nur in Einzelfällen, in der Regel bei hohem ISO-Wert oder langen Belichtungszeiten, ein abnormales Verhaltensweisen zeigen.

Wenn diese Bildpunkte dann zu dunkel sind, werden sie als "Hot Pixel" bezeichnet, auch wenn es keine gemeinsame deutsche Benennung gibt. Eine geeignete deutsche Formulierung wäre "hypersensible Pixel". FÃ?r den rein theoretischen Anwendungsfall, dass ein Bildpunkt gegen ihn Ã?berempfindlich ist, gibt es noch keinen Fachausdruck. Die Wirkung hypersensibler Bildpunkte kann manchmal durch aktives Kühlen des Lichtsensors reduziert werden.

Bildpunktfehler werden bei digitalen Kameras im besten Falle durch die Firmwares der Kameras "repariert". Dann wird das fehlerhafte Bildpunkt schlicht übersehen und aus den Nachbarbildpunkten ein Mittelwert gebildet. Bei den Subpixeln der jeweiligen Farben ist zu berücksichtigen, dass aus den angrenzenden Grünpixeln ein grüner Bildpunkt ermittelt werden muss, um eine Farbverfälschung zu vermeiden.

Alterungs- und Umgebungseinflüsse verursachen jedoch oft weitere Fehler, z.B. ein bis drei weitere "Hot Pixels" pro Jahr, deren Lage die Software lernen muss. Wenn dann " Hot Pixels " oder " geklebte Pixels " auftreten, gibt es auf jedem Bild glühende Flecken an der selben Körperstelle, mit roten oder blauen Flecken, die aufgrund des üblichen Bayer-Musters zweimal so groß wie die grünen Flecken sind.

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