Oled tv Neuheiten 2016

Old tv Neuheiten 2016

Die IFA 2016: Neue Generation von OLED-TVs besetzt die Technologiemesse Die OLED hat einige Vorzüge gegenüber der LED-Technologie, ist aber relativ kostspielig und bisher selten. Nach der Ausrottung der OLED-Fernsehproduktion durch Samsung, die sich auf die so genannte Quantum-Dot-Technologie konzentriert, beherrscht LG den Gesamtmarkt für OLED-Fernseher deutlich - mit Ausnahmen des Herstellers Panasonic auf der IFA im vergangenen Jahr.

Aber die Anzahl der Unternehmen, die sich auf dem OLED-Markt engagieren wollen, nimmt zu. Auf dem Messestand der Republik Korea (Halle 18 / Standnummer 101) sind die bereits auf der CES in Las Vegas vorgestellten ultraflachen OLED-Modelle der Signature-Serie mit einer Glasscheibe aus nächster Nähe zu sehen. Speziell für die LG Modelllinie Signature wurde im Zuge der IFA 2016 eine Kunstinstallation geschaffen, die die Voraussetzungen für die Fernsehgeräte bestmöglich schaffen soll.

In den Gärten der IFA, unmittelbar neben dem LG-Stand in Halle 18, findet die gleichnamige Sonderausstellung "The Art of Essence" statt. Der 65-Zoll Signature TV ist mit einem Gesamtpreis von über EUR 9.000 für den normalen Otto-Verbraucher kaum bezahlbar. Auf jeden Fall folgen überraschend viele Produzenten und kommen mit eigenen OLED-Fernsehern zur IFA 2016. Zu den OLED-Neulingen gehört das traditionsreiche Unternehmen Loewe aus Kronach (Bayern).

Das Unternehmen hat nach Jahren der Krisensituation offenbar seine Bindung an die neue TV-Generation wiedererlangt - was wohl nicht zuletzt auf die strategische Zusammenarbeit mit dem japanischen Fernsehriesen Hisense zurückzuführen ist. Auf der IFA 2016 stellt die Firma Löwe (Halle 24 / Standnummer 101) ihr neuartiges Schmuckstück, den Picture 7 4K OLED-TV mit 55" und 65" Bildschirmen, vor.

Bereits im September 2016 wird das Gerät im Fachhandel erhältlich sein und kann bereits über die Loewe Website bestellt werden - zu einem Stolz auf einen Kaufpreis von 4.990 bzw. 6.990 EUR. Das bedeutet, dass der TV-Gerät an das Handy angeschlossen und als Aktivlautsprecher verwendet werden kann, z.B. für Ihre eigene Spotify Playlist.

Zudem ist der neue Löwse OLED-Fernseher eines der wenigen Modelle, das das noch relativ ungewöhnliche Hochdynamikformat "Dolby Vision" unterstützt. Wie bei Loewe, das bereits vor der Zahlungsunfähigkeit stand, war auch der krisengeplagte deutsche Fernsehsender Metz betroffen. Doch seit der Übernahme von Metz durch den japanischen Produzenten Skyworth ist die ehemalige Traditions-Marke mit modernster techn. Technologie wieder auf dem dt. Market.

Das Fernsehgerät ist für HDR geeignet. Sie sind bereits fixiert und liegen in einer vergleichbaren Bandbreite wie bei Loewe. Zum Beispiel wird die 55-Zoll-Version 4.999 EUR und die größere 65-Zoll-Version sogar 6.999 EUR betragen. Auch der dt. Produzent Grundig (Halle 23 / Standnummer 101) würdigt sich mit der Perspektive eines OLED-TVs zur bevorstehenden IFA.

Dies deutet jedenfalls auf die Presseeinladung des Produzenten zur IFA hin, auf die ein Report von 4Kfilme.de verweist, nach dem die "TV-Technologien OLED und Android" in den Mittelpunkt gestellt werden sollen. Der Prototyp eines OLED Curved TV wurde bereits auf der IFA 2014 vorgestellt. Changhong, neben der Firma Hongkong einer der beiden großen chinesischen TV-Hersteller, will sich auf dem dt. Fernsehmarkt positionieren und macht auf der diesjährigen IFA seine TV-Geräte in Deutschland bekannt.

Das Unternehmen präsentiert mit der ChiQ 3 TV-Serie acht neue 4K-Fernsehgeräte auf der Fachmesse (Halle in Halle 1. 3 bzw. 101 ) - teilweise mit OLED-Displays und HDR-Support. Die vier Fernsehgeräte sind in gebogener Ausführung mit gebogenem Display erhältlich. Hervorzuheben ist jedoch der 98 inch 8K TV, der mit einer Bildschirmauflösung von 680 x 320 Pixeln das 16-fache der Bildschirmauflösung eines Full HD TV ausmacht.

Preise und Lieferbarkeit wurden noch nicht mitgeteilt. Werden OLEDs also bald auch "Made in Germany and China" sein? Alle Paneele für die organische Darstellung der Fernseher kommen aus der Technologieschmiede der südkoreanischen LG Group - heute der einzige Produzent, der in der Massenproduktion von OLED-Paneele eingesetzt werden kann.

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