Media Fernseher

Medien-TV

Schließen Sie den USB-Stick an Ihren Fernseher oder Receiver an und übertragen Sie die Liste. Durch die Vernetzung von Audio, Video und Computer entsteht das Multimedia Smart Home. Befragung: Zuerst das Handy? Auf keinen Fall! Die Deutschen mögen ihre Fernseher.

Auf die Größe kommt es an: Fernseher und Laptops /Computer sind bei den Bundesbürgern begehrt. Durchschnittlich benutzt nur jeder Dritte ein Handy oder Tablett für Videocontent, und nur fünf Prozentpunkte des Filmverbrauchs der Bundesbürger finden mobil statt. Das Fernsehgerät im Wohnraum zu Hause ist nach wie vor das populärste deutsche Endgerät für den Filmkonsum.

93 % der Teilnehmer verwenden ihre Fernsehgeräte zum Konsum von bewegten Bildern. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass der Verbrauch von mobilen Bewegtbildern in vielen FÃ?llen die Menge der personenbezogenen Daten zu sehr belastet. Laut der nextMedia-Studie ist die Verwendung des Smart-Phones für bewegte Bildinhalte klar eine Altersfrage: 64% der Kleinsten (18 bis 29 Jahre) benutzen das Mobiltelefon für Videostreaming, 46% der 30- bis 39-Jährigen und nur 18% der älteren Abgleichsgruppe (50 bis 65 Jahre).

Überraschend ist auch das allgemeine Nutzungs-verhalten des Bewegtbildkonsums: 72% der Teilnehmer entscheiden sich spezifisch für Programme und Formatierungen, die sie sich anschauen möchten, und beschränken sich ganz auf die eigentlichen Medien. Lediglich 28% sehen sich bewegte Bilder an, während sie im Internet unterwegs sind oder andere Aktivitäten durchführen. Daher kann von einem begleitenden Medium Fernseher keine Rede sein - die Bedeutung der Angebote scheint wieder zu steigen, und gerade für eine jüngere Altersgruppe (18 bis 29 Jahre) kann das zunehmende Spektrum an On-Demand-Diensten ein entscheidender Faktor sein.

Obwohl sie auch überwiegend zielgerichtet verbrauchen, tun 41% in dieser Demographie andere Aktivitäten. Betrachtet man die Fragestellung, wie Deutsche Bewegtbilder betrachten, so zeigt sich auch, dass das lineare Fernsehprogramm auch bei einer jüngeren Leserschaft nach wie vor populär ist. Mit 86% schaut eine klare Bevölkerungsmehrheit klassische Fernsehsendungen.

Unter den 50- bis 65-Jährigen geben 94% an, linear fernzusehen, aber selbst unter der jüngeren Befragtengruppe, den 18- bis 29-Jährigen, sind es 72%. Fast die HÃ?lfte der Teilnehmer nutzen Video-on-Demand-Dienste. Netflix, Amazon Prime & Co. werden mit 68% von der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen mehr als doppelt so oft konsumiert wie von der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen mit 30%.

Dennoch gaben 48% dieser Ã?ltesten GegenÃ??berstellung an, dass sie Inhalte von Bewegtbildern Ã?ber Video-Plattformen wie YouTube ansehen, was etwas unter dem Gesamtdurchschnitt von 61% liegt. Denn für nahezu jede dritte Person jeden Alters sind die sozialen Netze als Quelle für bewegte Bilder nach wie vor aktuell. Allerdings ist die anhaltende Beliebtheit des linearen Fernsehens nicht mit einem vermeintlichen Mangel an technischem Equipment verbunden: Lediglich 28% der Teilnehmer verbrauchen über ein Gerät, das nicht mit dem Netz vernetzt ist.

In Hamburg zeigt sich also: Das traditionelle Fernsehprogramm ist noch lange nicht zu Ende! Obwohl vor allem junge Menschen offen für den Handykonsum von Spielfilmen, Sendungen und anderen Ausschnitten sind, sind ein Fernseher und ein linearer Programmbetrieb in Deutschland kaum ausdenkbar.

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