Linux Receiver

Der Linux-Empfänger

Linux-Receiver: Was es interessanter macht. Der Linux Receiver - ein Schlüsselwort, dem man nicht entkommen kann, wenn man es untersucht. Bei einem konventionellen Empfänger hat wohl jeder von uns schon mal mitgewirkt. Der Linux-Empfänger zeichnet sich gegenüber einem solchen "normalen" Endgerät nur durch das verwendete BOS aus. Das graphische Interface, mit dem durch den Empfänger navigiert wird: Die Art und Weise, wie sie das alles machen und wie es auszusehen hat, wird durch das Betriebsystem des Empfängers festgelegt.

Bei manchen Computern - potstausend - ist es Linux. Okay, was ist Linux und warum kann ich damit einen Empfänger laufen lassen? Wie gesagt, Linux ist auch ein Betriebsystem. Mit anderen Worten, jeder kann auf den Linux-Code zurückgreifen und ihn so ändern, dass er "sein eigenes" Linux daraus ableitet. Kein Wunder, dass Linux es dank begeisterter Hobbyspieler auch auf Satellitenreceivern schafft!

Doch was bekomme ich von einem Linux-Empfänger?! Diese begeisterten Hobbyspieler sind auch heute noch dabei. Ergebnis: viele Möglichkeiten, Ihren Linux-Empfänger um neue Funktionalitäten zu ergänzen. Es kann sein, dass der eine oder andere Empfänger mit einem proprietären Betriebssystem (z.B. normaler Empfänger) neue Funktionalitäten einlernen kann. Im besten Fall können Sie aber aus einem vom jeweiligen Anbieter angebotenen Fundus wählen.

Bei Linux-Empfängern haben Sie Zugang zu der geballten Leistungsfähigkeit des Netzes. Ganz gleich, wer ein geeignetes Plug-in entwickelt und anbietet: Ihr Empfänger ist dafür offen. Doch wie immer bedeutet das auch: Es hört sich so an, als ob Linux-Empfänger die Eierschlagmilch-Sau unter den Set-Top-Boxen sind. Im Netz sind die wesentlichen Fragestellungen gut belegt und man sollte keinen Informatikabschluss brauchen, um dieses Projekt zum laufen zu bekommen.

Wer aber nur die Box öffnen und das ZDF anschauen wollte, hätte keinen Linux-Receiver gekauft. Wenn Sie wirklich etwas davon haben wollen, sollten Sie sich viel Zeit lassen und sich intensiv mit dem Empfänger aufhalten. Das Basteln an Linux-Empfängern ist ein klassischer Homebrew-Ansatz. Es gibt nur Unterstützung aus den Internetforen, in denen man sich oft dafür sehr nette Kollegen trifft.

Wer das nicht nach dir hört - herumfummeln und nach abstrakten Problemen im Netz suchen - sollte sich den Kauf eines Linux-Receivers genau überlegt haben. Anschließend findest du im Nachfolgenden einige bewährte Linux Sat-Receiver, die im Netz gut beschrieben sind. Das bedeutet, dass Sie bei Problemen im Netz rasch Unterstützung vorfinden.

Der koreanische Produzent Vu+ ist ein Produzent, dessen Name bei Linux-Receivern fast immer ein Begriff ist. Zugleich sinkt natürlich auch die Leistung: Der Vu+ Zero ist auf der Truhe etwas schwächer als die High-End-Geräte mit 256MB Flash und RAM. Dennoch bieten wir Ihnen alles, was die Linux-Empfängerwelt für Sie bereithält.

Es arbeitet bereits ab Lager ohne weitere Bastelarbeiten als Sat-Receiver, stellt aber zugleich das Kit zur Verfügung, das man von einem Linux-Receiver erwarten kann. Ein paar Meilen über dem Vu+ Zero werden vom Duo² gespielt. Allerdings hält der koreanische Produzent den Marktpreis immer noch in einem angemessenen Bereich. Denn die Hardwaremöglichkeiten des Duo² eröffnen Ihnen einige Türen.

Mit dem Duo² können Sie auch den Empfänger mit seinen Verbindungen nach Ihren Wünschen einrichten. Wenn du irgendwelche Probleme hast, findest du auch im oben genannten Diskussionsforum die nötige Unterstützung. Traumbox ist ein anderer Produzent, dessen Name man nicht ändern kann. Aber auch diese Receiver sind im Netz ausreichend belegt und damit sehr anfängerfreundlich.

Die oben erwähnten Vu+ Empfänger und die hier verwendete Traumbox beruhen beide auf dem Betriebssytem des Betriebssystems EIGMA 2. Allerdings hebt der Verlag auch hervor, dass Sie mit DreamboxOS ein BS einsetzen, das bestens auf Ihre eigene Infrastruktur abgestimmt ist. Hilfestellung und eine lebendige Gemeinschaft für Fragen zur Traumbox gibt es im Dreambox.de Forum. Selbstverständlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer Anbieter, die Linux Receiver bereitstellen.

Weil, wie gesagt, sie sind am besten nachvollziehbar.

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