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Merkel: ARD-Kommentator Becker begleicht Rechnungen mit dem deutschen Parlament Das Geschehen in Chemnitz und die Einwanderungspolitik prägten die allgemeine Debatte im Bunde. Das ist ein Irrtum, meint die tagesthemenische Kommentatorin Rainald Becker. Die allgemeine Debatte im Parlament konzentrierte sich erneut auf die Vorgänge in Chemnitz und die gegenwärtige Einwanderungspolitik. Laut Rainald Becker vom SWR, Kommentator der Tagesthemen, hätte es um wichtigere Dinge gehen können.

ARD-Mann: "Über alle Verbalstöcke der rechten Populisten gesprungen" "Es hat heute wieder funktioniert - dank Martin Schulz und anderen wohlmeinenden Abgeordneten", bemängelt er die Bundestagsdebatte: "Sie alle fielen einmal mehr auf die schlechten Proteste und sprangen über alle Verbalstöcke der rechten Populisten.

Heute gab es im Dt. Parlament vieles, worüber man hätte sprechen können. "Vielmehr ging es in der allgemeinen Debatte wieder einmal um das alleinige Topic der AfD, die Migranten", so Becker weiter. "â??Der Disput um Begriffe wie Agitation und Agitation, kombiniert mit gegenseitiger Schuldzuweisung und Missbrauch, kommt in diesem Lande nicht weiter, scheucht nur viele Menschen weg und dÃ??rft mehr und mehr Menschen in die SÃ?

Der ARD-Mann Rainald Becker in den Tagesthemen: "Migration nicht mehr das bedeutendste Gesprächsthema im Land" "Migration ist nicht mehr das bedeutendste Gesprächsthema im Lande, es wird immer wieder in sie hineingezogen. Ob ein Regierungschef namens MAASSEN über ein fragliches Gespräch stößt oder nicht - die Menschen im Lande neigen dazu, es zu ignorieren. "Sie wollen, dass sich die Wirtschaft um ihre Anliegen und Bedürfnisse kümmert, so Becker.

Der Kanzler wird auch in Beckers Kommentaren bemängelt. "â??Warum ist Angela Merkel nicht schon lange nach Chemnitz gegangen, warum nicht auch die Menschenâ??, fragte Becker und kam zu dem Schluss: "Zahlenbasiert, nÃ??chtern, wartend - was Merkel einst auszeichnet, war ihre Schwachstelle. "Das ist keine Möglichkeit, ein giftiges klimatisches Umfeld in diesem Lande zu bekämpfen, es ist keine Möglichkeit, auf Radikale und Intoleranzen zu treffen", so Becker weiter.

"Sollte Merkel das nicht erkennen, wird sie bald Teil des Konflikts sein", schließt er abschließend mit seinem Bemerkungen. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat nach seiner viel gelobten Brandanschlagsrede gegen AfD-Chef Alexander Gauland im Parlament seine Fraktion aufgefordert, kompromisslos gegen die Rechte zu kämpfen. "â??Ich werde meinen Anteil in der Fraktion des Bundestages und der SPD dazu beitragen, dass deutlich wird, dass die SPD das Wahrzeichen der Gesellschaft in diesem Land istâ??, sagte Schulz der Bundespresseagentur in Berlin.

Er habe gesagt, dass Gauland auf den Kothaufen der deutschsprachigen Vergangenheit zähle. Der Autor glaubt, dass die rauschhafte Redekunst der AfD "eine der schlimmsten in der deutschsprachigen Geschichtsschreibung ist", sagte Schulz. Bosch zu Chemnitz und Maaßen: "Es ist nicht untersagt, dem Kanzler zu widersprechen".

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