Hisense tv test 2016

TV-Test Hisense 2016

Unsere Tester waren positiv überrascht von der Bildqualität des Hisense Fernsehers. 02.08.2016 11:39 | von Leopold Holzapfel. Der Hisense ist mit einem "ausreichend" (3,7) das schlechteste Gerät im Test.

Testen Fernsehen - Hisense H55M7000 - sehr gut

Die Firma Hisense führt mit den neuen "ULED"-Fernsehern H65M7000 und L55M7000 erstmals HDR-fähige Ultra-HD-Fernseher ein. Wir haben das 138 cm Modell B55M7000 ins Technikum gebracht und uns die praktische Anwendung ansah. ULED ist der Name, den Hisense seinen Ultra HD-Fernsehern mit vergrößertem Farbspektrum und sehr gutem kontrastreichem Bild für brilliante Bildergebnisse gibt. Unsere Testvorrichtung, der S55M7000, ist für HDR-Videos (HDR = High Dynamic Range) ausgerüstet und aufbereitet.

Die 55-Zoller verfügen über vier HDMI-Eingänge, von denen zwei dank der HDMI 2.0-Technologie Ultra-HD-fähig sind. Auf der positiven Seite haben wir festgestellt, dass der Hisense das HDR-Signal über seine beiden HDMI-2.0-Schnittstellen sicher erfasst und selbstständig in den HDR-Bildmodus schaltet. Der Hisense stellt als Smart TV eine Reihe beliebter Streaming-Anwendungen wie Netflix oder Youtube zur Verfügung, die über eigene Schaltflächen auf der praktischen Funkfernbedienung verfügen.

Der " Standard " und der " Cinema " Modus sind von den voreingestellten Bild-Modi für das Fernsehprogramm geeignet: "Standard" liefert sattere, hellere Farbtöne, "Cinema" naturgetreuere Farbtöne für entspanntere Heimkinoveranstaltungen in einem verhältnismäßig abgedunkelten Zimmer. Im Kinomodus muss man trotz der ganz normalen Erscheinung bestimmte Kompromisse bei den Farbwerten eingehen, denn stark sättigte Rottöne neigen im "Kino" zu rot-orange.

Mit zunehmender Qualität der Lichtquelle wird die vom Hisense erzeugte Abbildungsqualität verbessert. Generell liefert er gestochen scharfe HD-Bilder und ist mit Ultra-HD in Bestform.

Sieben HDR-fähige Smart TVs von 950 bis 2900 EUR.

Dabei mussten sich die Endgeräte in schnellen Games, tagesaktuellen Spielfilmen und im regulären TV-Betrieb durchsetzen. Dazu haben wir sechs gängige Fernseher von Sony, Samsung, Philips, Panasonic, LG und Hisense mit Bildschirmdiagonalen von 1,27 bis 1,65 Metern (50 bis 65 Zoll) in das Technikum gebracht. Die billigste Vorrichtung kommt aus Hisense und kostete 950 EUR, die teurere kommt von LG, verwendet ein Bio-Display und kostete 2900 EUR.

Der Fernseher von Sony und Samsung ist ab 1875 EUR bzw. 1700 EUR erhältlich. Bei den Geräten von Philips und Panasonic handelt es sich um Bildschirmdiagonalen von 1,65 Metern (65 Zoll) und 1,27 Metern (50 Zoll), die anderen vier sind 55 Zentimeter mit 1,40 Metern indional. Damit wir die Preisvergleiche durchführen können, haben wir alles in eine Bildschirmdiagonale von 1,40 Metern (55 Zoll) umgewandelt:

Der Philips Fernseher ist dann ca. 1500 EUR und der Panasonic Fernseher ca. 1550 EUR. Als besonderes Feature führt Philips die Ambilight-Raumbeleuchtung und eine so genannte direkte LED-Hintergrundbeleuchtung ein: Das Backlight des 65PUS7601 ist aus 128 individuell verdunkelbaren Abschnitten aufgebaut. Bei Sony kommt eine Edge LED-Hintergrundbeleuchtung mit zwei Lichtleitplatten und doppelten LED-Streifen zum Einsatz. Durch dieses " schlanke Backlight Drive " verdreifacht Sony die Zahl der verdunkelbaren Bereiche, was wiederum die Kontraste innerhalb des Bilds verbessert.

Diese Edge-LED begrenzt die Zahl der verdunkelbaren Abschnitte und sorgt dafür, dass lichtstarke Bereiche im Bildfeld immer von einer kleinen Au ura umrahmt werden.

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