Fernseher Plasma

Plasma-Fernseher

Alle Vorteile der Plasmatechnologie werden nun von OLED übertroffen. Es wird erklärt, warum es an der Zeit ist, Plasma-Fernseher langsam zu ersetzen. In modernen Geräten wird das Bild mit LCD-, Plasma- oder OLED-Technologie erzeugt.

Die besten Fernseher: Plasma oder LCD

LCD-Technologie beherrscht den Absatzmarkt für moderne Fernsehgeräte. Plasmabildschirme haben aber ihre Vorzüge. Die aktuellen Fernseher haben wir geprüft und stellen die Differenzen dar. Im Bereich der Flachbildschirme dominieren Modelle auf Basis der LCD-Technologie. Flachbildschirme, die nach der Plasmatechnik funktionieren, haben dagegen ein eigenes Dasein. Lediglich wenige Anbieter wie Panasonic und Samsung haben neben einer LCD-Produktlinie auch Flachbildschirme mit Plasmatechnologie im Angebot.

Plasma-Fernseher haben sicherlich Vorzüge gegenüber LCD-Modellen. Plasmafernseher wie der Panasonic TX-P50VT50E bieten immer ein dunkles Erscheinungsbild als LCD-Fernseher. Bei LCD-Geräten wie dem Sony KDL-55HX955 hingegen ist das Erscheinungsbild heller und passt daher besser in beleuchtete Hörer. Diese sind flexibel und für das alltägliche Fernsehprogramm geeignet. Plasma-Fernseher hingegen sind besonders für Filmemacher geeignet, die bei der Spielfilmwiedergabe auf ein gutes Foto achten.

Auch der exzellente Bildkontrast von Plasmabildschirmen leistet einen Beitrag zu dieser Bildaufnahme. Plasma-Fernseher wie der Panel TX-P50VT50E können echte Schwarzwerte erzeugen, während LCD-Modelle wie der Toshiba 47YL985G ein Maximum an Dunkelgrau erzeugen. Deshalb nutzen die Produzenten verschiedene elektronische Kniffe, um 100% Schwarze zu erreichen. Zum Beispiel durch Abdimmen der LED oder sogar vollständiges Ausschalten der zugehörigen LED in abgedunkelten Bildpartien in Film oder TV-Programmen.

Allerdings muss der ganze Schirm mit LED beleuchtet werden (direkte LED-Technik). Billigere LCD-Fernseher hingegen setzen auf die Edge-LED-Technologie. Die Leuchtdioden befinden sich hier nur am Rande des Paneels und leuchten von hier aus den ganzen Schirm mit konstanter Lichtintensität aus. Gezielte Helligkeitsregelung der LED ist nicht möglich. Plasma-Fernseher sind unabhängig vom Betrachtungswinkel.

Damit diese Qualitätseinbußen des Displays bei Schrägbetrachtung minimiert werden, müssen die Produzenten auf kostspielige IPS Panels ausweichen. Auch die Plasmatechnik sorgt für eine verbesserte und naturgetreuere Farbgebung. Plasmabildschirme ermöglichen eine naturgetreue und naturgetreue Nachbildung. Allerdings haben die aktuellen High-End-LCD-Modelle wie der Philips 55PFL7007K klar eingeholt und eine vergleichsweise gute Farbreproduktion geboten.

Plasma-Fernseher benötigen wesentlich mehr Elektrizität als andere LCD-Modelle, obwohl die Gerätehersteller den Stromverbrauch moderner Geräte reduziert haben. So verbraucht der Panel TX-P50VT50E je nach Helligkeit des Bildes zwischen ca. 200 und bis zu 350W. Das Samsung UE55ES7090 LCD-TV hingegen hat nur 115 bis 150W. In der Vergangenheit waren Plasmamodelle wesentlich teuerer als herkömmliche LCD-Fernseher.

Test-Sieger Plasma: Der Panasonic Flachbildschirm TX-P50VT50E besticht durch seine überdurchschnittliche Bildaufnahme. Nur die Leistungsaufnahme ist durch das Plasma-Panel auf einem hohen Stand. Testgekröntes LCD: Der Sony Flachbildschirm KDL-55HX955 besticht durch natürliche Bildwiedergabe, hohen Bildkontrast und ein helles Display.

Kritisch ist die wackelige Beziehung zwischen Leinwand und Ständer.

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