Fernseher Pixel

TV-Pixel

Springe zu Wie viele Pixel benötigt der Fernseher? Wechseln Sie zu HD Ready oder Full HD: Sind HD Ready TVs es immer noch wert? Der Standard der neuen Ultra HD Blu-ray sowie der UHD-Übertragung im Fernsehen. Derzeit kommen neue LCD-Fernseher mit einer reduzierten Anzahl von Subpixeln auf den Markt.

Für wen sind 33 Mio. Pixel notwendig?

Tatsächlich sind die Devices out: 4K ist die neue Single High Definition - und bald noch mehr! Aber es ist noch nicht lange her, dass Flatscreen-TVs die deutschen Wohnzimmer eroberten: 2005 läutete das analoge Fernsehzeitalter mit HD-fähigen Fernsehern ein Ende ein. Seit zwei Jahren geht der Trendthema nicht nur zu großen Flachbildfernsehern, sondern auch zu großen Bildschirmen mit 1920 1080 Pixel zu großen Bildschirmen, also mit 2 Mio. Pixel.

Vor zehn Jahren schienen uns zwei Millionen Pixel eine unglaubliche Menge zu sein, und wir haben uns gefragt - anders als beim Umstieg von analogem PAL auf digitales HD bereit - wer es tatsächlich brauchte. Mit den 4K-Geräten mit 3840 2160 bzw. 8,3 Mio. Pixeln, die ab 2013 folgten, haben wir die Fragestellung nach dem Gefühl der hohen Bildpunktdichte kaum mehr gestellt - denn bei Full-HD zeigte sich rasch, wie sympathisch das schönere Display ist.

Jetzt 8K: Die 8K-Auflösung mit 33.177. 600 Pixel hat 16 mal so viele Pixel wie Full HD und 4 mal so viele wie 4K - hier erscheint die altbekannte Fragestellung wieder angemessen: Wer hat die? Weil man die feinen Pixel im konventionellen Wohnraum auch mit den Augen des Adlers nicht sieht.

Im Durchschnitt der Wohnräume in Deutschland liegt die Entfernung zwischen Sofabett und Fernseher bei etwa drei Meters. Das normale Sehen kann aus einem Blickwinkel von drei Messobjekten Strichbreiten von etwa 0,9 Millimetern erkennen, von zwei Messobjekten 0,6 Millimetern, von einem 0,3 Millimetern - die Auflösung des Lichts ist gleich einer Lichtbogenminute.

Das durchschnittliche TV-Display in Deutschland beträgt 1,20 m ("48 Zoll"), bei ultrahochauflösenden Fernsehern etwas mehr. Bei einem viel grösseren 4K-Fernseher mit einer Diagonalen von 1,65 Metern (65") ist jedes Anzeigepixel 0,374 mm dick; bei einem 8K-Fernseher gleicher Grösse sind es nur 0,192 mm. Wer den Abstand zwischen 4K und 8K überhaupt wahrnehmen will, muss sich dem 65-Zoll-TV um mind. 1,20 m nähern - ein ziemlich realitätsfremder Sitztabstand.

Bei einem normalen Blickwinkel von drei Meters müßte der Fernseher dagegen eine Breite von mind. 3,50 m ( "158 inch diagonal") aufweisen, damit die Betrachter von der besseren 8K-Auflösung in den Genuss kommen.

Mehr zum Thema