Dvb T2 wann

Tvb T2 wenn

Terminplan DVB-Einführung Mit dem technischen Bau der neuen DVB-T2 HDInfrastruktur wurde im April 2016 angefangen. In einigen Ballungszentren wurden zunächst DVB-T2 HDSender installiert. In dieser Einstiegsphase können sechs Full-HD-Kanäle empfangen werden. In den Ballungszentren wird der reguläre Betrieb am 29. März 2017 aufgenommen.

DVB-T und DVB-T2 HDI für Privatsender werden nicht mehr parallel betrieben.

Sie können sowohl Privat- als auch öffentliche Kanäle nutzen. Nach dreimonatiger freier Phase wird für den Erhalt von Privatsendern eine monatliche Zugangsgebühr von 5,75 ? erhoben. Die Aufnahme von öffentlichen Fernsehprogrammen ist nach wie vor kostenlos.

DVB-T2: Warum Deutschland einen neuen terrestrischen Fernsehkanal erhält

In den letzten Wochen haben die Verbraucher die Umsetzung des terrestrischen Fernsehens in Deutschland zum Teil heftig beanstandet. Die Abschaltung von DVB-T kann durch verschiedene Nachteile erklärt werden: Durch die vom Parlament beschlossene Digitale Dividende II wird das neue terrestrische Fernsehen in Zukunft mit weniger Frequenz zurechtkommen. In Zukunft werden Smartphones ihre Informationen in diesen Gebieten übertragen.

Der weitere Betrieb von DVB-T hätte zu viele Sender beansprucht, aber diese werden in einem zunehmenden Mobilfunknetz zwingend gebraucht. Da DVB-T2 leistungsfähiger ist, können noch fast 40 Kanäle ausstrahlen. Das terrestrische Fernsehen hat mit der Einführung von DVB-T im Jahr 2003 bereits einen Teil seiner Frequenz durch die Digitale Dividende abgelenkt.

Smartphones im LTE-Netz von Telekom, Wodafone und O2 senden heute in diesem Bereich, und aus Ulrich Reimers Perspektive ist die Deaktivierung von DVB-T unumgänglich. Die Professorin von der TU Braunschweig galt als Erfinderin des Digitalfernsehens und war an der Entwicklung des Antennenstandards sowie der Digitalübertragungsformate DVB-S (Satellitenempfang) und DVB-C-S ( "Kabelfernsehen") massgeblich beteiligt.

Bislang hatten die beiden letztgenannten Geräte jedoch einen wesentlichen Vorteil: Sie konnten auch hoch auflösende Sendungen ( "HD-TV") ausstrahlen. DVB-T hingegen erlaubte nur Fernsehbilder, die etwas besser waren als die des Analogzeitalters. "Um das terrestrische Fernsehen dauerhaft interessant zu halten, muss man hier nachziehen", sagt Reimers.

Nach Angaben der Gfk-Marktforscher wurden seit Jänner 2016 fast 503.000 Set-Top-Boxen für DVB-T2 abgesetzt. Weitere Umsätze werden kurz vor dem Abschalten des Altsignals zu erwarten sein. In Deutschland haben bisher nur fast 3,4 Mio. private Nutzer ihre Sendungen über DVB-T gesehen. Die Stationen können fast 18 Mio. Haushalten über Satellit erreicht werden.

Einigen Kritikern zufolge soll das terrestrische Fernsehen vollständig eingestellt werden, um einen Teil der Radiogebühren zu sparen. Lediglich die öffentlichen Sendungen und möglicherweise die ProSiebenSat.1-Gruppe strahlen dort noch aus. Weil jetzt noch mehr Transmitter pro Kanal gesendet werden können. Dies reduziert die Betriebskosten, kann aber manchmal zu Störungen an den Empfangskanten fÃ?hren.

Weil mehr Sendungen pro Kanal entweder geringfügige Verluste beim Empfang oder bei der Qualität des Bildes sind. Insbesondere private Kanäle wollen mit einer höheren Auslastung noch leistungsfähiger werden. Freenet TV, die Distributionsplattform für private Sendungen, erwartet jedoch keine Probleme bei den Zuschauer.

Nach einer kostenlosen Frist von drei Monaten wird der Verbraucher 5,75 EUR pro Kalendermonat für den Erhalt privater Sender ausgeben. Auch die monatlichen Kosten von 5,75 EUR liegen im Verhältnis zu anderen Vertriebskanälen am untersten Ende. Der Technologieexperte Reimers weiss, dass die Bezahlfunktion das terrestrische Fernsehen jetzt wesentlich erschwert und viele Menschen beleidigt.

Denn Privatsender in High Definition zahlen zusätzlich, sowohl über Satellit als auch über Kabel. Es wäre auch nicht möglich, die früheren Sendungen wie im Satelliten-Fernsehen fortzusetzen, da nicht genügend Frequenz zur Verfuegung stünde. Die Aufzeichnungsfunktion der Sendungen wird wie bei anderen Empfangskanälen auch in Zukunft geregelt. Mit der hochauflösenden Ausstrahlung in 1080p und der größeren Programmvielfalt wird das terrestrische Fernsehen bereits wieder eindrucksvoller.

Ziel ist es, die jüngeren Konsumenten von den Vorteilen des terrestrischen Fernsehens zu begeistern. Weil Freenet und auch Fachleute erwarten, dass mit dem Hard-Shutdown am 29. März auch die Besucher untergehen. Seiner Ansicht nach wird das terrestrische Fernsehen in Zukunft mit dem mobilen Radio fusionieren, um die Mobilfunknetze zu erleichtern. Mehr und mehr Anwender sehen sich Video-Inhalte auf ihren Handys an, von denen einige auch vom terrestrischen Fernsehen zur Verfügung gestellt werden können.

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